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Die Form und das Motiv sind zwei beständige Elemente, an denen die Bilder von Margarete Zahn sofort erkennbar sind. Das Experiment mit der Farbe und den Materialien sind zwei weitere Faktoren, mit denen die Künstlerin gerne "spielt" und mit denen sie die Betrachter aufs Neue überrascht. Das Zusammenspiel zwischen dem was die Künstlerin will, und dem wie sie es verwirklicht , sorgt für eine dezente Spannung, die von der Progressivität und den Fähigkeiten der Künstlerin ein Zeugnis gibt.
Die Malerei von Margarete Zahn basiert auf einer zeitgenössischen, modernen Umsetzung der archaischen Zusammenhänge und Erfahrungen. Sie verbindet des Sepulkrale mit dem Vitalen, das gemischt mit Sinnlichkeit zu einem deutlichen und geheimnisvollen Effekt wird.
Auszug aus dem Vorwort von Dr. Richard Zacharuk aus dem Katalog
Rostbilder
anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Ikonenmuseum Frankfurt 1998
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